Reefballs



Das Thunersee-Riff befindet sich in der Krattighalde, beim Restaurant Lido in Faulensee. Anstelle vom normalen Einstieg beim Freibad wählt man die Variante "Parkplatz direkt" gemäss Plan.

 

Der Thunersee

Der Thunersee liegt auf einer Höhe von 558 m und hat eine Oberfläche von rund 48 qkm. Er erstreckt sich in NW - SO Richtung zwischen Interlaken und Thun, ist etwa 18.5 km lang und im Schnitt ca. 2.5 km breit. Die Flanken der umliegenden Berge, die sich im Norden bis 2000 und im Süden bis 2500 m erheben, ziehen sich im See fort und reichen bis in die Tiefe von 217m.

der Bau

Am 22. August 2002 ist es endlich soweit, der Lastwagen mit den Formen ist in Bern eingetroffen und wird auf dem Areal der Firma Ramseier AG entladen.

Alles ist bestens geplant: Nächsten Freitag werden die Schalungselemente sortiert, am Samstag wird betoniert und am Sonntag können die Formen wieder entfernt und gereinigt werden. Dass es aber am Samstag gar keinen Beton gibt, fällt uns erst jetzt auf. Also neues Programm:


 
Am Samstag werden die Formen zusammengestellt

 
Die Formen sind gut markiert und lassen sich, einmal die richtigen Stücke bei einander, einfach zusammenstellen.
Wir entscheiden uns für


vier Reefballs (Höhe 90 cm, Gewicht ca. 1500 kg)
drei Palletballs (Höhe 80 cm, Gewicht ca. 600 kg)
drei Bayballs (Höhe 50 cm, Gewicht ca. 300 kg)
Nachdem die Formen zusammen gesetzt und die Bodenränder mit Sand gefüllt sind, wird das Ganze noch mit einer Plastikfolie zugedeckt. Zum Glück, zwei Stunden später regnet es bereits in Strömen.


 
Am Montag kommt der Betonmischer

 
Es kann losgehen, der Betonmischer ist etwas früher als erwartet da. Noch schnell die Formen mit Zuckerwasser aussprühen und der Beton läuft bereits.
Nach der achten Form dann der vernichtende Satz: Kein Beton mehr! Wir staunen den Fahrer des Betonmischers ungläubig an, es nützt aber nichts, leer ist leer. Dank etwas selber angerührtem Beton können wird die beiden letzten Bayballs doch noch giessen.


 
Am Dienstag wird ausgeschalt

 
Das ist er, der grosse Moment. Alle sind gespannt ob unser "Kunstwerk" auch ohne die Schalen zusammen hält: es tut es!
Riffball um Riffball wird ausgepackt. Zuerst werden die kleineren, danach auch noch die grösseren Bojen vorsichtig aus den Riffbällen gezogen. Alle Bojen werden sofort gewaschen. Die Schalungselemente können mit dem Hochdruckreiniger wieder auf Vordermann gebracht werden und sind vor Feierabend auf den dazu vorgesehenen Palleten bereits wieder fest verschnürt.
Jetzt kommt das grosse Warten bis die Riffbälle versenkt werden können. Dass dies nicht wie geplant der 14.September sein wird, hält uns in den nächsten Tagen noch auf Trab.


 
Neuer Termin zum Versenken der Riffbälle
 
Wie wir vom zuständigen Bauinspektor erfahren, können wir Aufgrund einer Änderung im Baubewilligungsverfahren die Riffbälle erst nach einer vorgeschirebenen Wartefrist versenken. Wir wählen den Samstag, 5. Oktober 2002 als neues Ziel. Nachdem das Datum zum Rücktransport der Formen an Project A.W.A.R.E auch verschoben ist, muss die bereits informierte Presse angeschrieben werden und es müssen alle Helfer informiert werden.


 
Nächstes Ziel: Samstag, 5. Oktober 2002