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Neujahrstauchen, 10. Januar 2010 Lac de la Gruyere
Als ich um 07.30h aufgestanden bin und das erste Mal aus dem Fenster geschaut habe, dachte ich "Hey, super, ein toller Tag zum Ski-Fahren, alles weiss.... ääähhhmm... Ski-Fahren? Wir wollen doch Tauchen!...Brrrr...".
Umgezogen, parat gemacht, Equipment ins Auto eingeräumt und auf zum Tauchsport Käser. Im Auto schaute ich dann mal auf das Thermometer.... Minus 8 Grad zeigte es an.... "Brrrr, wollen wir wirklich ins Wasser?" dachte ich.
Diesmal ging es nicht mehr ins Lorraine-Viertel (Bern), sondern nach Liebefeld an der Köniz-Strasse. Denn der Käser ist umgezogen. Gottseidank waren wir an der gestrigen Eröffnung dabei und wussten daher genau wo der neue Standort ist, sodass wir sogar vor 09.00h pünktlich eintreffen konnten. Als alle angemeldeten mehr oder weniger eingetrudelt waren, begrüssten uns die Andrea Zürcher und der Ralph Thomann herzlich zum "Neujahrstauchen im Lac de la Gruyere". Geplant waren 2 Tauchgänge.... Andrea war so lieb und verteilte die Anfahrtspläne und gab noch Erklärungen ab. Sie erzählte was von einer Ausfahrt „Rossens“...... Bei der Hinfahrt habe ich beim Staudamm zwischen "Rossens" und "Pont-la-Ville" mehrere Eisgebilde entdeckt, sodass mir schon bei deren Anblick megakalt wurde .... wieder "Brrrrr"
Angekommen am Tauchplatz an der kleinen Kapelle in "Pont-la-Ville" fehlte noch ein Auto..... Durch die moderne Telekommunikation stellten wir fest, dass der Fahrer die Autobahn-Einfahrt Richtung "Lausanne" genommen hat statt Richtung "Fribourg".... Na ja, "Rossens" tönt zwar ähnlich, wie "Lausanne" aber ist glaub doch nicht ganz das Gleiche..... Nach ein paar Minuten kam auch dieses Auto an und wir konnten nach einem kurzen Briefing beginnen uns im Schnee tauch-parat zu machen. Und schon wieder schoss es mir durch den Kopf "Wollen wir wirklich Tauchen? Ja! Wollen wir! Haben uns angemeldet und fertig!". Mit unseren Trockis und den Flossen in der Hand sind wir dann topmotiviert, trotz der Kälte, in den See gestapft... in Ufernähe sind wir zuerst einmal in den morastigen Untergrund versunken.... Nachdem die Flossen und Masken angezogen waren, tauchten wir ab.... Finsternis machte sich breit.... Keine Sicht... Selbst der Lampenschein vom Buddy sah man kaum. Nach rund 20 Minuten beendeten wir den Tauchgang... Puh, das war vielleicht eine trübe Suppe in dem See. Anscheinend waren wir Taucher die Attraktion am heutigen Tage im kleinen "Pont-la-Ville", ein Herr kam sogar mit seiner Kamera ans Seeufer und bat uns, fotografieren zu dürfen und meinte, wir seien aber mutig.....
Beim anschliessnden Käse-Fondue-Essen im "Croix Blanche" in "La Roche" wurde dann unser leider recht kurzer Tauchgang revuepassiert und auch noch nett miteinander geschwatzt. War eine sehr gemütliche Sache! In Anbetracht der Lage wurde dann kurzfristig entschieden, auf einen weiteren Tauchgang zu verzichten.
Bevor ich mit meinem Bericht abschliesse, möchte ich es nicht unterlassen, Andrea Zürcher und Ralph Thomann für die Organisation und für die Leitung zu danken! Merci vielmals. Ebenfalls einen Dank an die "guten Feen", welche uns nach dem Tauchen mit einem Zitronen-Cake und mit Glühwein versorgten! Merci vielmals!
Petra Arni 
Fotos: Hene Rohrer, Ändu Kräuchi
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