Hinein ins angenehme 8°C kalte Vergnügen hiess es am Wochenende vom 19-21. August 2011 für die 35 Tauchbegeisterten, die sich von der knapp 400km langen Autofahrt ins österreichische Tirol nicht abschrecken liessen.
Im Schlosshotel Fernsteinsee warteten frische Betten, sensationelle Frühstücksbuffets und üppige 5-Gänger zum Nachtessen auf die tauchwütigen Berner. Die zum Schlosshotel gehörenden Seen boten mit dem nahezu perfekten Wetter gute Tauchbedingungen und zahlreiche atemberaubende Taucherlebnisse in der wunderschönen Tiroler Bergwelt. Wer sich Unterwasser im Samarangersee umschaute, nahm die aussergewöhnlichen Sichtverhältnisse im Bergsee wie in einem Tagtraum wahr, Taucher wirkten als schwebten sie in der Luft, und das Licht brach sich in Regenbogenfarben auf dem Seegrund und den bewachsenen Baumstämmen. Die entspannten Tiroler Forellen wirkten so lässig als könnte man sie von Hand fangen. Die im Schloss im Forellen-Stübli aufgehängte und ausgestopfte 5kg Forelle aus den 70ern lässt gigantische Forellen in diesen Gewässer erahnen, von den restlichen dort verewigten Tieren ganz zu schweigen.
Die feuchtwarmen Tiroler Nächte auf 934 m. ü. M. luden ein um einige erfrischende Stiegl, rasant-milde Tiroler Obstbrände oder Swimmingpools (Longdrinks) an der Schlossbar zu geniessen und man frönte dem geselligen Beisammensein. Die Hotelsauna an diesen hochsommerlichen Tagen zu besuchen hätte nahezu an Blasphemie gegrenzt. Stattdessen sorgten nächtliche Tauchgänge für Erfrischung und kühle Köpfe. Wer den abenteuerlichen Nachttauchgang ausliess, genoss eine entspannte Pedalofahrt auf dem Fernsteinsee und liess sich von den zahlreichen Sternschnuppen bezaubern oder gönnte sich einen friedvollen Dornröschenschlaf im Schlosshotel.
Ein besonderes Zwei-Daumen-Hoch auf die Tiroler Gastfreundschaft und die mystisch klare Sicht des sagenumwobenen Samarangersees.